Dokumentar

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Dokumentare sind Informationsfachkräfte im Bereich der Information und Dokumentation (IuD) und haben die Aufgabe, Informationen und Dokumente nach Relevanz und Qualität auszuwählen, zu erschließen, aufzubereiten und nach Bedarf zur Verfügung zu stellen. Sie erstellen und pflegen Informationsspeicher, in der Regel Datenbanken. Sie recherchieren in konventionellen und elektronischen Informationssystemen und beschaffen Quellen wie z.B. Fachliteratur, Forschungsberichte, Sachinformation und andere relevante Dokumente. Sie konzipieren und organisieren Informationssysteme und Informationsflüsse (Informationsmanagement). Die Entwicklung der Information und Dokumentation führte zur Entwicklung der Informationswissenschaft, die Deutschland eng mit Gernot Wersig verbunden ist.

Ihre Arbeit ist vom jeweiligen fachwissenschaftlichen Hintergrund geprägt und überschneidet sich mit den Bereichen Archiv, Bibliothek und Fachinformation (Business Intelligence). Das Berufsbild ist vielfältig; es gliedert sich seit etwa den 1960er-Jahren in die Sparten Dokumentationsassistent (heute Ausbildungsberuf „Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste“), Diplomdokumentar und Wissenschaftlicher Dokumentar.

Dokumentare sind überwiegend als wissenschaftliche Mitarbeiter in Unternehmen, Hochschul- und Forschungseinrichtungen, Fachinformationszentren, bei Parteien, Verbänden, Parlamenten und in der öffentlichen Verwaltung tätig.

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